Aulonocara steveni

Datenübersicht
SeeMalawiseeFamilieBuntbarsche (Cichlidae)
GattungAulonocaraRegionUsisya, Insel Kande, Mbamba Bay, Hai Reef, Undo Point, Hongi und Njambe
Größe10 cmAquariengröße200 l
pH-Wert° GH
Temperatur °CAutorMEYER, RIEHL & ZETZSCHE (1987)

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Der Aulonocara steveni wurde 1987 zuerst von MEYER, RIEHL & ZETZSCHE wissenschaftlich beschrieben. Diese wissenschaftliche Beschreibung beruhte wahrscheinlich auf der Standortvariante Usisya, wo die ersten Exemplare gefangen wurden. Deswegen war der Handelsname Aulonocara "Usisya" auch lange verbreitet. Später entdeckte man noch weitere Standortvarianten des Aulonocara steveni bei der Insel Kande, Mbamba Bay, Hai Reef, Undo Point, Hongi und Njambe. Alle diese Varianten sind sich sehr ähnlich und nur von Fachleuten auseinander zu halten. Einzig die Aulonocara steveni Varianten von Mbamba Bay und Hai Reef kennzeichnet ein stärker ausgeprägter Gelbanteil im Körper als die anderen Varianten. Ausgewachsene Männchen haben eine goldgelb bis leuchtend gelbe Grundfärbung und einen metallic-blauen Kopf. Die Flossen haben einen großen Schwarzanteil und die Rückenflosse besitzt einen weißen Kranz. Die Weibchen und Jungtiere des Aulonocara steveni sind eher unscheinbar und haben nur eine silbergraue Färbung mit einem leicht ausgeprägten Streifenmuster.

Im Aquarium ist der Aulonocara steveni ein recht ruhiger Fisch, der sich auch gut mit anderen nicht aggressiven Buntbarschen vergesellschaften lässt. Nur bei adulten Männchen kann es zu einer innerartlichen Aggression kommen, wenn diese ihr Revier verteidigen wollen. Da dieser Buntbarsch (in Fachkreisen Cichlid genannt) aus einer Sand-Fels Übergangszone des Malawisees kommt, sollte man auch im Aquarium darauf achten große Sandflächen und einige Steinaufbauten (z.B.: aus Lochgestein) zur Verfügung zu stellen. So kann man auch schon in recht kleinen Aquarien von min. 200 Litern eine kleine Gruppe Aulonocara steveni in einem Verhältnis von einem Männchen und zwei bis drei Weibchen halten. Für größere Gruppen oder Wildfängen sollte man auf jeden Fall ein etwas größeres Aquarium besitzen um eine Artgerechte Haltung zu ermöglichen. Wenn sich Aulonocara steveni im Aquarium nicht wohl fühlt, kann es auch bei adulten Männchen passieren, dass Sie nur sehr blass sind, oder sogar gar keine Farbe zeigen.

Im Malawisee ernährt sich dieser Buntbarsch von Wirbellosen Kleintierchen die er im Sand mit seiner Sinnesgrube aufspüren kann. Im Aquarium ist eine Umstellung auf gutes Fischfutter (z.B.: von Flockenfutter von Tropical) relativ einfach. Genauso wie bei anderen Aulonocara-Arten sollte man nicht mehrere verschiedene Aulonocara-Arten in einem Aquarium halten, da es sonst zu Vermischungen kommen kann.

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