Pseudotropheus flavus

Datenübersicht
SeeMalawiseeFamilieBuntbarsche (Cichlidae)
GattungPseudotropheusRegion
Größe7-9 cmAquariengröße300 l
pH-Wert° GH
Temperatur23-25 °CAutorSTAUFFER (1983)

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Der Pseudotropheus flavus ist ein Buntbarsch aus dem afrikanischen Malawisee und wird auch unter dem Namen Pseudotropheus dinghani gehandelt. Es handelt sich bei diesem Süßwasserfisch um eine als vom Aussterben gefährdet eingestufte Art.

Beschreibung / Körpermerkmale

Das Männchen hat am ganzen Körper leuchtend gelbe und dunkle Streifen bei schwarzer und gelber Flossenfärbung, während das Weibchen eine blassere Streifung und allgemein ein silbriges Schimmern des Körpers aufweist. Die Männchen der Art Pseudotropheus flavus werden bis zu 10 cm groß, während die Weibchen eine Größe von etwa 8 cm erreichen.

Natürliches Biotop

Die natürliche Herkunft des Pseudotropheus flavus ist ein Gebiet rund um die Insel Chinyankwazi und die Halbinsel Nankhumba im Malawisee. Die Pseudotropheus flavus ernähren sich in der Natur vorwiegend von Plankton und dem Absammeln von Steinoberflächen.

Vermehrung

Es handelt sich beim Pseudotropheus flavus um so genannte Maulbrüter. Das heißt, die Jungfische reifen im Maul des Weibchens heran und werden später in Nesthöhlen anzutreffen sein, in welche sie abgesetzt werden. Der Mindestabstand solcher Höhlen in der freien Natur beträgt etwa einen Meter. Die erwachsenen Fische suchen die Nahrung für die Jungfische in Gruppen oder einzeln.

Lebensraum

In der Natur ist der Pseudotropheus flavus in Wassertiefen von 7-35 m anzutreffen. Daher ist für den Aquarianer wichtig, dass er das Aquarium für den Pseudotropheus flavus nicht zu klein wählt. Es sollte eine Größe bzw. ein Fassungsvermögen von mindestens 250 Litern haben und über einen Sandboden und Versteckmöglichkeiten verfügen, z.B. aus Steingebilden. Auf ein Männchen sollten 2 oder mehrere Weibchen kommen. Die Art kann auch mit anderen Buntbarschen vergesellschaftet werden.

Ernährung

Ernähren kann man den Fisch überwiegend mit Grünflocken bzw. Spirulina. Ansonsten ist jedes handelsübliche Futter für Zierfische eine mögliche Nahrung.

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